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Hallo und herzlich willkommen auf der Website vom Capitol
Das Programmkino in Unterschleißheim & Lohhof

Capitol Kino ausgezeichnet mit dem Jahresprogrammpreis des FFF Bayern
(mehr Infos dazu hier)

Februar 2012
..."ziemlich" große Erwartungen für "ziemlich" beste Filme...
In der Kinowoche vom Do. 02.02. bis Mi. 08.02.2012 laden wir Sie herzlich ein zu:
NEU und täglich
DER GOTT DES GEMETZELS
Oscar®-Preisträger Roman Polanski inszeniert die Kino-Adaption des erfolgreichen Theaterstücks von Yasmina Reza.
Zwei Elfjährige prügeln sich auf einem Spielplatz, einem der beiden Jungen werden dabei Zähne ausgeschlagen. Die Eltern des „Opfers“, Penelope und Michael (JODIE FOSTER & JOHN C. REILLY) haben die Eltern des „Übeltäters“, Nancy und Alan (KATE WINSLET & CHRISTOPH WALTZ), eingeladen, um den Vorfall wie vernünftige Menschen zu klären. Was als friedlicher Austausch über Zivilisation, Gewalt und die Grenzen der Verantwortlichkeit beginnt, entwickelt sich schon bald zu einem Streit voller Widersprüche und grotesker Vorurteile. Und schließlich platzt die dünne Haut der bürgerlichen Kultiviertheit auf: Vier Erwachsene geraten aus der Fassung. Brutal und rücksichtslos werden Grenzen überschritten, provoziert und schließlich deutlich, dass sie alle hinter ihrer zivilisierten Maske einen „Gott des Gemetzels“ anbeten. Auf dem Schlachtfeld dieser Tragikomödie versinkt am Ende nicht nur ein Handy in der Tulpenvase …

>>> Oscar®-Preisträger und -Nominierte unter sich <<<
Erfolgsregisseur Roman Polanski (Oscar® für DER PIANIST) und seine exzellente Besetzung: Jodie Foster (Oscars® für ANGEKLAGT und DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER), Kate Winslet (Oscar® für DER VORLESER), Christoph Waltz (Oscar® für INGLORIOUS BASTERDS) und John C. Reilly (Oscar®-Nominierung für CHICAGO).
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Zusäzlich NEU und exklusiv in der FilmKunstReihe am Di. 07.02. um 20:15 Uhr
Cheyenne - This Must Be the Place
Rockmusik hat Cheyenne reich gemacht, aber auch gelangweilt und zynisch. Nachdem er sich vom Musikgeschäft verabschiedet hat, macht er sich auf die Suche nach dem einstigen Peiniger seines nunmehr im Sterben liegenden Vaters, dem Nazi-Kriegsverbrecher Alois Lange, der sich in den USA versteckt halten soll. Für Cheyenne beginnt eine Reise ins Hinterland der Vereinigten Staaten, die ihn nachhaltig verändert, bis er dem Todesengel aus Auschwitz gegenübersteht.
Mit "Il divo" gelang Paolo Sorrentino eine der Sensationen des Cannes-Jahrgangs 2008, die dem Italiener den Jurypreis bescherte. "This Must Be the Place" (Titel eines Songs der Talking Heads von 1985) ist sein erster englischsprachiger Film, mit Sean Penn in der Hauptrolle als vom Leben angeödeter Rockstar (der äußerlich an Robert Smith von The Cure erinnert): ein existenzialistischer Roadtrip, der Vergangenheit aufarbeitet, sich aber auch vor Wim Wenders und David Lynch verneigt.

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Weiter im Programm:
Rubbeldiekatz
Weil es mit der Schauspielkarriere nicht vorangeht, versucht es Alexander in Frauenkleidern - und hat prompt Erfolg damit. Als Alexandra landet er eine Hauptrolle in einer Hollywood-Produktion, die gerade in Berlin gedreht wird. Sehr zur Freude seiner unter notorischer Geldknappheit leidenden Brüder. Die lassen nichts unversucht, Alexander ein ums andere Mal das perfekte weibliche Outfit zu verpassen. Kompliziert wird's allerdings, als der sich in Kollegin Sarah Voss verliebt und seine wahre Identität jeden Moment aufzufliegen droht.

Der Höhenflug von Matthias Schweighöfer hält an. Nach seinem erfolgreichen Regiedebüt "What a Man" tritt er nun in die Fußstapfen von Dustin Hoffman und dessen legendärer "Tootsie"-Performance. Detlev Buck spielt in seinem kommerziell vielversprechendsten Film seit "Männerpension" auf grandiose Weise mit den Identitäten, Alexandra Maria Lara als affektierter Superstar ist umwerfend, das Nebendarstellerensemble ebenso, und die Crazy Comedy begeistert durch Dialogwitz, trockenen Humor und treffsichere Gags im Minutentakt.
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Zusätzlich weiter bei uns:
THE IDES OF MARCH - TAGE DES VERRATS
Stephen Meyers (Ryan Gosling) ist ein ausgemachter Karrieretyp. Bereits mit Anfang 30 organisiert er die Wahlkampagne des US-Präsidentschaftskandidaten Mike Morris (George Clooney). Stephens Auftreten ist selbstbewusst, seine Strategien ausgeklügelt. Leidenschaftlich tritt er für seine Ideale ein. Eines ist klar: Stephens Laufbahn zeigt steil nach oben. Selbst eine Affäre mit der jungen Praktikantin Molly (Evan Rachel Wood) lässt ihn seine Ziele nicht aus den Augen verlieren. Aber sein eitler Ehrgeiz ist zugleich auch Stephens große Schwachstelle, die ein alter Hase der Gegenseite gnadenlos ausnutzt, um ihm eine perfide Falle zu stellen. Und so ist Stephen plötzlich gezwungen sich zu entscheiden: zwischen Karriere und Idealen, Herz und Verstand, Sieg oder Untergang...

George Clooney, Oscar-prämierter Darsteller und umjubelter Publikumsliebling, stellt erneut seine Klasse als Regisseur und sein Gespür für die Themen unserer Zeit unter Beweis. Gemeinsam mit einem Ensemble hochkarätiger Kollegen beleuchtet er die verborgenen Mechanismen der Macht im US-amerikanischen Polit-Zirkus. Eine grandios erzählte Story voll knisternder Spannung bis zum überraschenden Finale.
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Zusätzlich weiter und nur noch am Sa. 04.02. um 13:00 Uhr:
THE HELP
Jackson, Mississippi, Anfang der 60er Jahre: Als die junge Skeeter nach dem College in ihre Heimatstadt zuruckkehrt, traumt sie davon, Schriftstellerin zu werden. So fasst sie – angetrieben von ihrem ausgepragten Gerechtigkeitssinn und gegen alle Konventionen – den Entschluss, afroamerikanische Frauen zu interviewen, die ihr Leben damit verbracht haben, sich als Hausmadchen um die Kinder der weisenOberschicht zu kummern. Doch damit verstost Skeeter nicht nur gegen den guten Ton, sondern auch gegen das Gesetz, wodurch sie sich und alle, die ihr geheimes Projekt unterstutzen, in Gefahr bringt. Allen voran die gutherzige Aibileen, die Skeeter als Erste fur ihr Projekt gewinnen kann, und die resolute Minny, die mit ihrem vorwitzigen Mundwerk und einzigartigem Schokoladenkuchen fur Furore sorgt. Dabei werden Skeeters Freundschaften aus Kindheitstagen auf eine harte Probe gestellt und auch die schwarze Gemeinde steht dem Projekt zunachst mehr als skeptisch gegenuber. Doch nach einem folgenschweren Vorfall sind immer mehr Hausmadchen bereit, Skeeter ihre grosartigen, tragischen bis witzigen Lebensgeschichten zu berichten. Jede Veranderung beginnt zunachst mit einem Flustern, doch die Stimmen werden lauter – und es gibt eine Menge zu erzahlen …

Basierend auf dem phanomenalen Bestseller von Kathryn Stockett (Nummer 1 der New York Times Bestsellerliste) gelingt Regisseur Tate Taylor ein so einfuhlsamer wie provokativer Film uber Freundschaft, Courage und Ausgrenzung. Vor allem die charakterstarke Besetzung mit der Golden‐GlobeR‐nominierten Emma Stone (EINFACH ZU HABEN) und der OscarR‐nominierten Viola Davis (EAT PRAY LOVE) in den Hauptrollen sorgt fur ein ungewöhnlich eindrucksvolles Kinoerlebnis. Bewegend und schmerzlich, aber auch voller Hoffnung und mit liebenswertem Humor.

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Weiter bei uns:
Eine ganz heiße Nummer
Eine kleine Dorfgemeinschaft mitten im Bayerischen Wald. Der Geist der katholischen Kirche ist zwar allgegenwärtig, dafür mangelt es seit Schließung der Glashütte an wirtschaftlicher Perspektive. Der kleine Lebensmittelladen von Waltraud, Maria und Lena steht vor der Pleite. Die Nachbarn fahren lieber in die nächste Stadt zu Aldi, in vier Wochen läuft der Kredit ab. Da erhält Maria einen schmutzigen Anruf. Der Kerl ist offenbar falsch verbunden, doch der peinliche Zwischenfall bringt Maria auf eine geniale Idee: ein erotischer Telefonservice - im erzkatholischen Marienzell eine echte Marktlücke. Mit selbstgedruckten Handzetteln und dem Slogan „Das Allerbeste aus unserer Heimat“ werben die drei für ihre „ganz heiße Nummer“. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten – Was sagt man denn da so…? - machen Maria, Waltraud und Lena als „Maja“, „Sarah“ und „Lolita“ Furore. Der hochnäsigen Bürgermeistergattin kommt das neue Selbstbewusstsein ihrer Nachbarinnen jedoch höchst verdächtig vor. Sie beschattet das Trio - und beschwört einen Skandal herauf…
Drei Frauen und eine unwiderstehliche Geschäftsidee: Nach dem Publikumshit „Friendship!“ legt Regisseur Markus Goller mit EINE GANZ HEISSE NUMMER einen Film mitten aus dem (bayerischen) Leben vor. Erfolgsautorin Andrea Sixt („Workaholic“) lieferte die Romanvorlage für eine warmherzige Komödie mit handfestem Humor und viel Herz.

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WEITER im Programm:
Dreiviertelmond

Matinee am Sonntag, 05.02. um 11:15 Uhr
Hartmut ist Taxifahrer und ein wortkarger Eigenbrötler. Seine Ehefrau hat ihn gerade verlassen, seine Tochter schaut sporadisch bei ihm vorbei und seine Mitmenschen nerven ihn. Und so reagiert er nicht gerade freundlich, als eine junge Türkin mit ihrer kleinen Tochter Hayat zu ihm ins Taxi steigt. Die kleine Hayat soll solange ihre Mutter arbeitet bei ihrer Großmutter bleiben, die jedoch kurz nach ihrer Ankunft ins Krankenhaus kommt. Die kleine Türkin, die kein Deutsch spricht, ist nun allein und kennt niemanden in der ganzen Stadt. Keiner bemerkt das Kind im Krankenhaus, sie marschiert völlig unbemerkt nach draußen und stößt ausgerechnet auf Hartmut, der sich ihrer zunächst widerwillig annimmt. Eine ungleiche Freundschaft zwischen einem grummeligen Mann und dem aufgeweckten türkischen Mädchen beginnt. Elmar Wepper überzeugt in der Rolle des mürrischen Taxifahrers. Die Dialoge im bunten Sprachmix sind frisch und pfiffig und Hayat erobert die Herzen der Zuschauer im Sturm. Lakonischer Witz und Ironie lockern die rührende Geschichte auf, thematisieren und demontieren Klischees und halten auch unserer Gesellschaft einen liebevollen Spiegel vor. Christian Zübert ist eine zauberhafte Tragikomödie gelungen, die durch ihren Charme Sprachbarrieren einfach vergessen lässt.

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Weiter im Familienkino am Fr. 03.02. um 15:30 Uhr & am So. 05.02. um 15:00 Uhr:
DER GESTIEFELTE KATER
Lange vor seiner Begegnung mit Shrek führte der gestiefelte Kater in Mexiko das Leben eines Draufgängers, Liebhabers und Diebes. Magische Bohnen, die über eine Ranke ins Reich der Wolken zu großem Reichtum führen sollen, locken ihn in ein Abenteuer, das ihn mit alten Wunden und einem neuen Heilmittel konfrontiert. Die reizende Kitty Samtpfote, eine mutige, magnetisch anziehende Mieze, lässt den Kater sogar seine Ressentiments gegenüber Ex-Kumpel Humpty Dumpty vergessen, der eigene finstere Pläne mit den Bohnen verfolgt.
Der heimliche Held dreier "Shrek"-Filme zeigt auch bei seiner ersten Soloshow Starqualitäten als Liebhaber und Actionheld. Das Charisma des Katers, seine ausdrucksstark animierte Mimik und sein neu eingeführtes weibliches Pendant, Kitty Samtpfote, sorgen für ein witziges, mit Filmzitaten spielendes kinderfreundliches Vergnügen, das garantiert "Shrek"-frei ist.

Ein neuer Held am Animationshimmel!
Fantasievolle Einfälle, ein charmantes Drehbuch und die Querverweise auf Märchen und Kinderreime lassen den Film wie im Flug vergehen.

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Weiter im Programm:
SOMMER IN ORANGE
(jetzt bereits über 998 begeisterte Besucher!!!)
voraussichtlich letztmalig am Mittwoch, 08.02. um 16:15 Uhr
Der neue Film vom Kultregisseur Marcus H. Rosenmüller (WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT, RÄUBER KNEISSL). Eine Culture Clash-Komödie über jene Zeit, als Selbsterfahrung noch kein Mainstream und die bayerische „Seele“ noch nicht lässig war!
1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern Lili und Fabian gemeinsam mit ihrer WG aus Berlin in die bayerische Provinz. Urschrei-Therapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Und während Amrita halbnackt indische Mantras auf dem „Stein der Erleuchtung“ singt, linst der erzkonservative Nachbar und Bürgermeister von Talbichl fassungslos durch die Hecke.
Zu allem Überfluss beginnen die Sannyasins auch noch, ein „Therapiezentrum“ im Dorf aufzubauen und das ruhige Leben ist dahin. Das Misstrauen in der Dorfgemeinschaft gegenüber den „Fremdlingen“ wächst unaufhaltsam und ausgerechnet Amritas Tochter Lili gerät zwischen diese Fronten. Von den Mitschülern gemieden und ihrer Mutter allein gelassen, wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine ganz normale Familie. Und so beginnt Lili ein Doppelleben zu führen: Zu Hause trägt sie weiter Orange, lebt vegetarisch und reißt links-alternative Sprüche, in der Schule aber tauscht sie orange Pluderhosen gegen den Trachtenrock und betet mit den anderen das „Vater Unser“.
Dieser Spagat zwischen Om und Amen kann nicht lange gut gehen… Als Bhagwans rechte Hand anreist, um die „Buddhahalle“ der WG einzuweihen, kommt es beim Dorffest zum Eklat und auf einmal liegen sich alle buchstäblich in den Haaren. Am Ende stellt sich nicht nur Lili die Frage, wo sie eigentlich hingehört...
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Viel Spaß im Kino wünscht Ihnen das Capitol Team!!!
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