menu

Ready Player One (140 Min – FSK: ab 12J.) *In Digital 2D & 3D & Engl.OmU*

Oscar -Preisträger Steven Spielberg präsentiert das Science-Fiction-Action-Abenteuer „Ready Player One“ nach Ernest Clines gleichnamigem Bestseller, der sich zu einem weltweiten Phänomen entwickelt hat.

Im Jahr 2045 spielt sich das Leben vieler Menschen auf der heruntergekommenen Erde zum größten Teil nur noch in der OASIS ab. Das ist eine vom Programmierer und Web-Designer James Halliday erfundene virtuelle Welt, die mehr als die düstere Realität zu bieten hat. In dieser Simulation können Nutzer beinahe alles machen und erleben. Die meiste Zeit seines jungen Lebens verbringt auch der Teenager Wade Watts damit, in diese Welt einzutauchen: Dort reist er mit seinem Avatar zu verschiedenen Orten innerhalb der künstlichen Sphäre, besucht zum Beispiel die virtuelle Schule, zockt Videospiele usw. Nach dem Tod des Erfinders entbrennt eine Art Schnitzeljagd, denn Halliday hat in der OASIS ein Easter Egg versteckt.
In seinem Testament hat er vermerkt, dass der Finder dieses verborgenen Schatzes sein Vermögen erbt, dazu zählt auch die OASIS.

Halliday selbst war ein großer Fan der Popkultur der 1980er Jahre, also recherchiert Wade was das Zeug hält und liest Bücher, sieht Filme und Serien, hört Musik und spielt die Games aus dem Jahrzehnt. Das hilft ihm zunächst auch nicht bei der Suche nach einer ersten Spur, aber ebenfalls keinem anderen, denn Jahre lang tut sich nichts. Doch dann macht der Junge eines Tages eine Entdeckung, mit der die aufregende Jagd ins Rollen kommt. Und schon bald muss er feststellen, dass einige sogar über Leichen gehen, um den Schatz ihr eigen zu nennen.

Die Hauptrollen in „Ready Player One“ übernehmen Tye Sheridan („X-Men: Apocalypse“), Olivia Cooke („Ich und Earl und das Mädchen“), Ben Mendelsohn („Star Wars: Rogue One“) und T.J. Miller („Deadpool“), außerdem Simon Pegg (die „Star Trek“-Filme, die „Mission: Impossible“-Filme) und Oscar-Preisträger Mark Rylance („Bridge of Spies: Der Unterhändler“, „Dunkirk“).

DokFilm-Special: Furusato – Wunde Heimat (95 Min – FSK: ab 12J.)

Furusato – Wunde Heimat (OmU)
DokFilm – Special am Mi., 09.05.2018 um 20:15 Uhr
in Kooperation mit Bündnis 90 / Die Grünen USH
Einführung und Filmgespräch mit DR. MARKUS BÜCHLER
(Vorsitzender Bezirksverband der Grünen in Oberbayern)

(Kartenvorverkauf und Reservierungen ab sofort möglich – direkt im Kino oder gleich online unter http://www.capitol-lohhof.de/programm-tickets/)

Dr. Markus Büchler zum Thema „Atomausstieg – weltweit“
Der Widerstand gegen die unverantwortliche Atomkraft beschäftigt mich seit über 20 Jahren innerhalb und außerhalb der Grünen. Auf Demos zu gehen war mir zu wenig: deshalb war ich zweimal in Tschernobyl und zweimal in Fukushima und hielt rund 100 Vorträge während der langen, hitzigen Debatte um die Laufzeitverlängerung deutscher AKWs. Nach wie vor bin ich bei den Entwicklungen in Tschernobyl, Fukushima und zur Atomplitik national und international auf dem Laufenden und kann dazu berichten.

Zum Film:
Warum leben Menschen in einer Gegend, von der sie wissen, dass von ihr eine unsichtbare tödliche Gefahr ausgeht? Dieser Frage spürt Thorsten Trimpop in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm nach.
Die Stadt Minamisoma im Distrikt Fukushima ist eine geteilte Stadt. Ein Teil liegt in der evakuierten 20-Kilometer-Sperrzone um den havarierten Reaktor, im übrigen Teil gilt die Stadt nach der Reaktorkatastrophe von 2011 trotz viel zu hoher Strahlenwerte weiterhin als bewohnbar. Dort leben noch immer knapp 57.000 Menschen. Warum?
In Japan hat Heimat eine tiefe Bedeutung. Die Landschaft, in die man geboren wird, trägt der Mensch ein Leben lang in sich. Sie prägt ihn, sie ist ihm heilig: sie ist ein“Furusato“. So fühlen sich die verbliebenen Bewohner der Gegend um Fukushima verantwortlich – für ihre Heimat, die Aufrechterhaltung ihrer Traditionen, ihre Mitmenschen oder Tiere. Menschen wie der Aktivist Bansho, die junge Pferdezüchterin Miwa oder die ältere Frau Noda – sie alle bleiben in der Heimat, mit zum Teil bereits spürbaren Folgen für ihre Gesundheit. Wobei nicht alle von ihnen diese Entscheidung freiwillig treffen – Entschädigungszahlungen für ihre unbewohnbaren Häuser haben nur Wenige erhalten, Andere – wie die Familie von Miwa – haben keinerlei Hilfen bekommen. Sie können es sich schlicht nicht leisten zu gehen. Wie auch den Schulkindern, die im Chor „ich liebe Fukushima, ich gehe hier nicht weg“ singen, bleibt ihnen keine andere Wahl, als in der verstrahlten Heimat zu bleiben.
Furusato 古里 wurde auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival DOK Leipzig 2016 mit der Goldenen Taube als bester deutscher Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Ready Player One (140 Min – FSK: ab 12J.) *In Digital 2D & 3D & Engl.OmU*
Ab Do., 26.04.2018 NEU & täglich bei uns! *In Digital 2D + 3D & Engl.OmU*
DokFilm-Special: Furusato – Wunde Heimat (95 Min – FSK: ab 12J.)
DokFilm-Special am Mi., 09.05.2018 um 20:15 Uhr...!