menu

Die Abenteuer von Wolfsblut (87 Min – ab 6J.)

Präsentiert von FORUM Unterschleißheim in der Reihe „Städtisches Kinoprogramm“ im Capitol

Alaska, zur Zeit des großen Goldrausches. Ein junger Welpe, halb Hund, halb Wolf, erkundet die noch unberührte Wildnis und wird von seiner Mutter liebevoll umsorgt und ein ums andere Mal vor den Gefahren des Waldes gerettet. Er lernt schnell, dass das Leben ein andauernder Existenzkampf ist. Als die Mutter verletzt wird, findet er Obhut bei einem alten Indianer, der einst schon seine Mutter zum Schlittenhund ausgebildet hat und ihm den Namen Wolfsblut gibt. Mittlerweile zu einem stattlichen Vierbeiner herangewachsen, erkämpft er sich die Position des Leittiers unter den Schlittenhunden, bis er in die Hände von skrupellosen Geschäftemachern fällt und für Hundekämpfe missbraucht werden soll. Doch Wolfsblut erlangt das Mitleid eines Marshalls, der ihn vor dem sicheren Tod rettet. Der Beginn einer unzertrennlichen Freundschaft… Millionen, vor allem jugendliche Leser sind seit Generationen gefesselt von Jack Londons Abenteuerroman „Wolfsblut“, der zu den ganz großen Klassikern der Weltliteratur zählt und ein zeitloses Meisterwerk ist. Die unvergessliche, hochemotionale Geschichte über Loyalität, Treue und Freundschaft präsentiert Oscarpreisträger Alexandre Espigares, der für seinen animierten Kurzfilm MR HUBLOT mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet wurde, nun zum ersten Mal als animiertes Leinwandabenteuer in einer packenden Neuinterpretation: spannendes Family Entertainment – ein Muss für alle Abenteurer und Hunde- wie Wolfsliebhaber!

Nomadland (108 Min – FSK: vsl. ab 12J.)

Von einer anderen Art des amerikanischen Traums erzählt Chloé Zhao in ihrem dritten Film „Nomadland“, der in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde und den Oscar in den Kategorien: Bester Film, Beste Regie und Beste Hauptdarstellerin gewann.

Menschen, die freiwillig als Nomaden leben, durch die Weiten der USA ziehen und nach Unabhängigkeit und Freiheit suchen, stehen im Mittelpunkt eines herausragenden, poetischen, unprätentiösen Films – und eine wieder mal überragende Frances McDormand („Three Billboards…“).

Was für die meisten Menschen ein Alptraum wäre, ist für sie ein bewusst gewählter Lebensentwurf: Moderne Nomaden, die im Wohnwagen durch die Weiten der Vereinigten Staaten ziehen, mal hier, mal da Quartier machen, ein paar Wochen bleiben, um dann weiterzuziehen, der Arbeit, aber vor allem ihrem Wunsch nach Freiheit folgend. Über diese Menschen schrieb Jessica Bruder vor einigen Jahren ihr Buch „Nomaden der Arbeit: Überleben in Amerika im 21. Jahrhundert“, das nun von Chloé Zhao adaptiert wurde.

Etliche der Menschen, die Bruder in ihrem Buch beschreibt, tauchen auch in Zhaos Film auf, spielen Variationen ihrer selbst, doch im Zentrum steht mit der zweimaligen Oscar-Gewinnerin Frances McDormand eine professionelle Schauspielerin. Die allerdings auch hier zeigt, dass sie wie kaum eine Kollegin dieses Kalibers willens ist, sich unglamourös zu zeigen. Kurze, schief geschnittene Haare trägt ihre Figur Fern, kein Make-Up, dazu Kleidung, die weniger aus ästhetischen, denn aus praktischen Gründen ausgewählt wurde.

Fern ist ein relativer Neuling in der Welt der Nomaden, lange Jahre hatte sie in der Ortschaft Empire gelebt und in der dortigen Mine gearbeitet. Doch nach dem Tod ihres Mannes und der Schließung der Mine musste sich ihr Leben ändern und sie wählte die Straße. „I‘m not homeless, I‘m houseless“ sagt sie einmal, um zu betonen, dass sie sich keineswegs als Obdachlose versteht, sondern als jemand, der freiwillig auf ein Haus oder eine Wohnung, jedenfalls eine feste Bleibe verzichtet. Also auf das, was gemeinhin als erstrebenswertes Ziel im westlichen Kapitalismus gilt. Das Fern keine Kinder hat, macht ihren Entschluss, durch die Weiten Amerikas zu ziehen, fraglos einfacher, vor allem aber ist es der Wunsch nach Freiheit, der sie und die Menschen, denen sie begegnet, antreibt.

Doch Geld verdienen muss sie natürlich auch. Und so ist ihr Weg nicht völlig frei und unbestimmt, sondern von saisonaler Arbeit abhängig: In den Wochen vor Weihnachten arbeitet sie in einem riesigen Amazon-Lager, im Sommer in einem Nationalpark, verhält sich also wenig anders als etwa Erntehelfer, die Monat für Monat, Jahr für Jahr der Arbeit hinterherziehen.

Soll man diese Menschen nun bedauern oder bewundern? Ist ihr karges Leben, das immer wieder hart und unbequem wirkt, ein Verlust oder ist ein Leben ohne die Zwänge der Gesellschaft, mit fast völliger Freiheit vielleicht doch ein Gewinn? Chloé Zhao enthält sich jedes Urteils, beobachtet das Leben der Nomaden in ihrem typischen semidokumentarischen Stil, den sie schon ihren ersten Filmen „Songs My Brothers Taught Me“ und „The Rider“ entwickelt hat. So atemberaubend die Landschaften auch sein mögen, Zhao verklärt sie nicht. So harsch die Lebensumstände der Nomaden auch sind, Zhao dramatisiert sie nicht. Voller Empathie für ihre Figuren, deutet sie die Ambivalenz eines Lebens auf der Straße an, die Schwierigkeit, Freundschaften oder gar Beziehungen zu knüpfen und am Leben zu erhalten, der gelegentlich auftauchende Wunsch nach Sesshaftigkeit, aber auch die Schönheit, mit einer Gruppe gleichgesinnter um das Lagerfeuer zu sitzen und Geschichten zu erzählen. Für manchen mag dies ein Alptraum sein, für andere ein Traum, in Zhaos „Nomadland“ ist dieses Leben eine Möglichkeit, die sie mit großer Empathie, aber ohne Kitsch oder Verklärung zeigt.

DER RAUSCH (117 Min – FSK: ab 12J.)

Früher war Martin Lehrer aus Leidenschaft – heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es nicht viel besser. Bei einer angeheiterten Geburtstagsrunde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Philosophen: Nach dieser ist ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistungen fähig. Solch eine gewagte These muss überprüft werden. Die vier beschließen den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen bestimmten Pegel zu halten. Soll nicht sogar Churchill den Zweiten Weltkrieg in einem Alkoholrausch gewonnen haben? Mit neuem Antrieb stürzen sie sich in ihre geheime wissenschaftliche Studie. Die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten …

Das dänische Dream-Team endlich wieder vereint: In der berührenden Tragikomödie um einen hochprozentigen Selbstversuch lässt Regisseur Thomas Vinterberg (DAS FEST, DIE JAGD) seinen Ausnahmestar Mads Mikkelsen auf der Suche nach Erfüllung und Lebensfreude zu berauschter Höchstform auflaufen. DER RAUSCH begeisterte nicht nur auf den Internationalen Filmfestivals von Cannes, Toronto und San Sebastián, sondern wurde auch zum Besten europäischen Film des Jahres 2020 gekürt und gewann den Oscar® 2021 als Bester internationaler Film.

Ostwind – Der große Orkan (102 Min – FSK: ab 0J.)

Ein heftiger Sommersturm treibt eine reisende Pferde-Zirkus-Show nach Kaltenbach. Ari (Luna Paiano), die sich mittlerweile gut auf dem Gestüt eingelebt hat, wird von der faszinierenden Welt des Kunstreitens magisch angezogen und will mit dem Zirkusjungen Carlo (Matteo Miska) und Ostwinds Hilfe einem alten Showpferd helfen. Doch als der fanatische Zirkusdirektor Yiri (Gedeon Burkhard) ihren waghalsigen Plan enttarnt, gerät Ostwind in Gefahr. Im letzten Moment kehrt Mika (Hanna Binke) aus Kanada zurück, denn nur mit vereinten Kräften kann es Mika und Ari gelingen, ihren geliebten Ostwind zu retten …

Fünfter Teil der erfolgreichen deutschen Pferdefilm-Reihe, in der zum zweiten Mal Ari und Mika gemeinsam auftreten, erstmals unter der Regie der im Franchise bewährten Drehbuchautorin Lea Schmidbauer. Sie demonstriert erneut ihr Gespür für die richtige Mischung aus Abenteuer und Emotion für die jugendliche Zielgruppe…

Kaiserschmarrndrama (96 Min – FSK: ab 12J.)

Wer braucht schon den neuen James Bond Film? Hier kommt der bayrische James Bond in seinem neuen Film…
Der Name ist Eberhofer, Franz Eberhofer…!

Voraussichtlich ab Do., 05.08.2021 NEU bei uns im Bundesstart…!

Die Idylle des niederbayerischen Provinzpolizisten Franz Eberhofer ist in Gefahr. Das liegt weniger daran, dass das dorfbekannte Webcam-Girl ermordet wurde – diesen Fall geht der Franz mit der gewohnten Tiefenentspanntheit an. Ausgerechnet jetzt sitzt sein aufdringlicher, aber stets hilfreicher Co-Ermittler Rudi nach einem Unfall im Rollstuhl und gibt natürlich Franz die Schuld dafür. Als Rudi sich dann auch noch auf dem Hof einnistet und eine Rundumbetreuung von Franz erwartet, ziehen erste dunkle Wolken im Paradies auf. Richtig bedroht wird Eberhofers Ruhe aber durch Dauerfreundin Susi , die sich mit Franz‘ verhasstem Bruder Leopold verbündet hat, um neben dem Hof ein Doppelfamilienhaus mit Gemeinschaftssauna zu bauen – was auch Papa Eberhofer gehörig gegen den Strich geht. Und als wäre das Dorfleben mit einer rebellischen Motorradgang und Marihuana-Fleischpflanzerln nicht schon bunt genug, muss Franz auch noch entdecken, dass seine Freunde Simmerl und Flötzinger Stammkunden beim Mordopfer waren.

Für KAISERSCHMARRNDRAMA haben Regisseur Ed Herzog und Erfolgsproduzentin Kerstin Schmidbauer erneut das bewährte Niederkaltenkirchener Ensemble versammelt: Neben Sebastian Bezzel und Simon Schwarz als Ermittler-Dreamteam spielen u.a. auch wieder Lisa Maria Potthoff als Susi sowie Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Gerhard Wittmann, Sigi Zimmerschied, Daniel Christensen, Stephan Zinner, Max Schmidt, Nora Waldstätten, Maria Hofstätter und Michael Ostrowski mit.

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben (ca. 175 Min – FSK: vsl. ab 12J.)

Über 3,1 Mrd. Dollar haben die Einsätze von Daniel Craig als 007 bislang eingespielt – Skyfall und Spectre waren sogar die umsatzstärksten Filme der gesamten Reihe. In KEINE ZEIT ZU STERBEN kehrt der smarte Engländer unter der versierten Regie von Cary Fukunaga (Beasts of No Nation, True Detective) nun endlich als Ian Flemings eleganter Superspion zurück. Mit der 25. Mission setzt das langlebigste Kinofranchise aller Zeiten die Storyline um Craigs vielschichtige Interpretation der Kultfigur fort und konfrontiert 007 mit seiner bislang größten Herausforderung.

James Bond (Daniel Craig) hat seine Lizenz zum Töten im Auftrag des britischen Geheimdienstes abgegeben und genießt seinen Ruhestand in Jamaika. Die friedliche Zeit nimmt ein unerwartetes Ende, als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter (Jeffrey Wright) auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden. Was als simple Rettungsmission beginnt, erreicht bald einen bedrohlichen Wendepunkt, denn Bond kommt einem geheimnisvollen Gegenspieler auf die Spur, der im Besitz einer brandgefährlichen neuen Technologie ist.

An Craigs Seite versammelt sich einmal mehr ein britisches Ensemble par excellence: Oscar®-Preisträger Rami Malek (Bohemian Rhapsody), Oscar®-Preisträger  Christoph Waltz (Django Unchained), die Oscar®-Nominierten Ralph Fiennes (Der Englische Patient) und Naomie Harris (Moonlight), Golden-Globe-Gewinner Ben Whishaw und Jeffrey Wright sowie Léa Seydoux, Lashana Lynch, Ana de Armas und Rory Kinnear.

Die Abenteuer von Wolfsblut (87 Min – ab 6J.)
Ab Sa., 26.06.2021 NEU bei uns im Abenteuerkino...!
Nomadland (108 Min – FSK: vsl. ab 12J.)
Ab Do., 01.07.2021 NEU im Bundesstart...! *Auch Engl.OmU*
DER RAUSCH (117 Min – FSK: ab 12J.)
Vsl. ab Do., 22.07.2021 NEU im Bundesstart...!
Ostwind – Der große Orkan (102 Min – FSK: ab 0J.)
Ab Do., 29.07.2021 NEU bei uns im Bundesstart...!
Kaiserschmarrndrama (96 Min – FSK: ab 12J.)
Vsl. ab Do., 05.08.2021 NEU & täglich bei uns im Bundesstart!
James Bond 007: Keine Zeit zu sterben (ca. 175 Min – FSK: vsl. ab 12J.)
Vsl. ab Herbst 2021...