menu

Spider-Man: No Way Home (149 Min – FSK: ab 12J.)

Zum ersten Mal in der Filmgeschichte von Spider-Man ist die Identität unseres freundlichen Helden aus der Nachbarschaft enthüllt – was seine Pflichten als Superheld mit seinem normalen Leben in Konflikt bringt und wodurch diejenigen, die ihm am meisten am Herzen liegen, in Gefahr geraten. Als er die Hilfe von Doctor Strange in Anspruch nimmt, um sein Geheimnis wiederherzustellen, reißt dessen Zauber ein Loch in ihre Welt und setzt die mächtigsten Schurken frei, die jemals ein Spider-Man in irgendeinem Universum bekämpft hat. Jetzt ist es an Peter, seine bisher größte Herausforderung zu meistern, die nicht nur seine eigene Zukunft für immer verändern wird, sondern auch die Zukunft des Multiversums.

An der Seite von Tom Holland als Peter Parker, Zendaya als MJ und Jacob Batalon als Ned Leeds sind außerdem Benedict Cumberbatch als Doctor Strange, Jon Favreau als Happy Hogan und Marisa Tomei als Tante May zu sehen.

Regie führt erneut Jon Watts, der bereits die Blockbuster-Vorgänger „Spider-Man: Homecoming“ und „Spider-Man: Far From Home“ inszenierte. Das Drehbuch stammt wieder von Chris McKenna und Erik Sommers. SPIDER-MAN: NO WAY HOME basiert auf den Comics von Stan Lee und Steve Ditko und wurde produziert von Kevin Feige und Amy Pascal.

À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen (113 Min – FSK: an 0J.)

Frankreich 1789. Manceron ist ein begnadeter Koch und arbeitet für den Herzog de Chamfort. Er liebt es, seinem Herrn mit kulinarischen Kreationen die Langeweile zu vertreiben. Und so schwelgt der Adel in Schwanen-Ragout und gebackenen Täubchen. Eines Tages lässt der eigenwillige Küchenchef seine Phantasie spielen und tischt den herzöglichen Gästen eine Köstlichkeit aus der niedrigsten aller Zutaten auf – der Kartoffel. Ein Skandal! Der Koch ist gefeuert. Zurück auf dem heimischen Bauernhof erwartet Manceron nichts als die trübe Aussicht, staubigen Reisenden Bouillon und Brot zu servieren – bis eine geheimnisvolle Frau auf dem einsamen Hof erscheint: Louise will vom Meister in die Kochkunst eingeführt werden. Ihr talentierter, fast sinnlicher Umgang mit wilden Kräutern, Waldbeeren und Trüffeln zieht Manceron in den Bann. Als sich der Herzog für einen Besuch ankündigt, macht sich Louise mit verdächtig großem Einsatz an die Vorbereitungen. Diese Frau scheint mehr als nur ein Geheimnis zu haben. Und während sich die Ereignisse überschlagen, erschafft das ungleiche Paar durch ihren Mut eine Revolution im Kleinen: das erste Restaurant Frankreichs als Ort der Gemeinsamkeit und des Genusses… für alle!

Mit opulenten Bildern, die nicht selten an die Gemälde großer Meister erinnern, feiert Regisseur Éric Besnard nach seinem Riesenerfolg BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL erneut ein schwelgendes Fest der Sinne auf Celluloid. In seiner klugen, wunderbar ausgespielten Geschichte einer späten Liebe zwischen zwei eigenwilligen Charakterköpfen erzählt er elegant von der Erfindung des Restaurants im Fahrwasser der Revolution. Schönheit und Tiefgang, Geschichte und Sinnlichkeit – so schön und klug kann nur französisches Kino sein!

DokFilm – Special: Unser Boden, unser Erbe (82 Min – FSK: ab 0J.)

„Unser Boden, unser Erbe“
Wie wollen wir in Zukunft leben?

Weißt du eigentlich, was sich unter deinen Füßen abspielt? Die dünne Humusschicht des Bodens versorgt alle Menschen auf der Welt mit Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und sauberer Luft. Und sie kann das Klima retten. Denn gesunde Böden sind nach den Ozeanen der größte Speicher für Treibhausgase und tragen wesentlich zur Senkung von CO2 bei. Aber um zehn Zentimeter fruchtbare Erde zu bilden, braucht unser Planet mehr als 2.000 Jahre. Und dennoch nutzen wir unsere Böden, als wären sie unerschöpflich. Damit ist unsere Lebensmittelquelle gefährdet – durch uns Menschen! Was bedeutet das für die Zukunft? Wie muss sich die Landwirtschaft, die Gesellschaft ändern, damit wir unseren Kindern eine lebendige Welt mit lebendigen Böden weitergeben können?

Der Dokumentarfilm „Unser Boden, unser Erbe“ zeigt, wie wichtig und zugleich extrem bedroht unsere Lebensgrundlage, der Boden ist. Regisseur Marc Uhlig vermittelt eindringlich, warum die kostbare Ressource unsere größte Wertschätzung verdient. Denn wir alle können zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit beitragen – ob als Landwirt, Gärtner oder Konsument im Supermarkt! Experten wie TV-Köchin Sarah Wiener und Umweltwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker geben wertvolle Denkimpulse. Ein inspirierendes Plädoyer für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und nachhaltige Ernährung.

»Wir machen uns einfach keine Gedanken, unter welchen Umständen der Bauer aus diesem Boden Nahrungsmittel zieht. Wir sind gewohnt, einfach in den Supermarkt zu gehen und die Lebensmittel zu kaufen, die wir wollen, zu jeder Zeit.« Regisseur Marc Uhlig

»Der Boden ist unser letztes Paradies.« TV-Köchin Sarah Wiener

»Der Boden ist wie eine Haut auf unserem Planeten. Wie der Film das darstellt, ist einfach atemberaubend!« Filmemacher Volker Schlöndorff

Spencer (117 Min – FSK: ab 12J.)

Dezember 1991: In der Ehe zwischen dem Prinzen und der Prinzessin von Wales herrscht seit Langem Eiszeit. Trotz der wilden Gerüchte über Affären und eine Scheidung wird für die Weihnachtsfeierlichkeiten auf dem königlichen Landsitz Sandringham ein Frieden verhängt. Es wird gegessen und getrunken, geschossen und gejagt. Diana kennt das Spiel. Dieses Jahr wird es eine ganz andere Wendung nehmen.

US-Schauspielerin Kristen Stewart überzeugt als Titelheldin im selbsterklärten „Märchen basierend auf einer wahren Geschichte“, zu dem Steven Knight das Drehbuch lieferte. Die von Komplizen Film produzierte Venedig-Premiere ist exquisit ausgestattet, ihre beklemmende Atmosphäre wird von der innovativen Filmmusik von Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood unterstützt.

Kristen Stewart: „SPENCER vermittelt eine tiefe und emotionsgeladene Vorstellung davon, wer Diana an einem Wendepunkt ihres Lebens war. Er ist eine Bestandsaufnahme dessen, was sie ausmacht, die mit ihrem Mädchennamen Spencer beginnt. Zu sich selbst zurückzufinden ist ein qualvoller Kraftakt für Diana, während sie darum kämpft, an dem festzuhalten, was der Name Spencer für sie bedeutet.“         

Neben Kristen Stewart (PERSONAL SHOPPER, DIE WOLKEN VON SILS MARIA) sind u.a. der BAFTA-nominierte Timothy Spall (MR. TURNER, HARRY POTTER), die Oscar-nominierte Sally Hawkins (SHAPE OF WATER, PADDINGTON) und Sean Harris (MISSION: IMPOSSIBLE – FALLOUT) in weiteren Rollen zu sehen.

West Side Story (157 Min – FSK: ab 12J.)

New York City in den Fünfzigern: Tony, ehemaliger Gründer der Jets, der der Gang den Rücken gekehrt hat, verliebt sich bei einer Tanzveranstaltung Hals über Kopf in Maria. Konflikte sind programmiert, denn die erst vor kurzem aus Puerto Rico in die USA gekommene junge Frau ist die Schwester von Bernardo, dem Anführer der mit den Jets rivalisierenden Gang der Sharks. Die Jets und Sharks verabreden sich zum Kampf. Dabei kommt es zu einer Tragödie, Tonys Freund Riff stirbt und Tony tötet Marias Bruder.

Filmemacherlegende Steven Spielberg legt 60 Jahre nach der achtfach Oscar-prämierten Musicaladaption „West Side Story“ eine Neuverfilmung nach einem dezent modernisierten Drehbuch des preisgekrönten Autoren Tony Kushner vor. Spielberg umgab sich dafür mit bewährten, preisgekrönten Mitstreitern wie Kameramann Janusz Kaminski oder Editor Michael Kahn. In der zeitlosen, mitreißenden und emotionalen „Romeo und Julia“-Geschichte zur Musik von Leonard Bernstein spielen, singen und tanzen Ansel Elgort und die junge Rachel Zegler in ihrem ersten großen Filmauftritt die Hauptfiguren.

Rita Moreno, die im Original für die Rolle der Anita einen Oscar gewann, ist hier wieder dabei als Witwe des Drugstore-Besitzers Doc: Anstelle von Tony und Maria ist sie es, die „Somewhere“ singt, der Höhepunkt eines Films, der an und für sich ein einziger Höhepunkt ist, weil Spielberg das Original als Ausgang nimmt, aber doch alles verdichteter scheint, dynamischer und kinetischer, erfüllt von Bewegung und Licht und Farben, wie es nur der Regisseur kann, von dem man sich schon nach der ersten Sequenz von „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ gewünscht hatte, er müsse unbedingt ein Musical drehen. Nun hat er es, 35 Jahre später, im Alter von 73 Jahren, gemacht, unterstützt von einem Cast, der mit purer Freude am Spiel und Gesang und Tanz alles an die Wand spielt und singt und tanzt, von einer phänomenalen Sequenz zur nächsten eilt. Und mit seiner Variation von „Romeo & Julia“ ein politisches Statement abgibt über eine entzweite, sich in Hass und Wut unversöhnlich gegenüberstehende Gesellschaft, versinnbildlich in dem irren Bild, als sich die Schatten der Jets und Sharks beim Treffen zum Straßenkampf aufeinander zubewegen wie gezückte Messer, das aktueller und dringlicher kaum sein könnte. Kino kann so toll sein.

Tagebuch einer Biene (92 Min – FSK: ab 0J.)

In TAGEBUCH EINER BIENE erlauben neueste, faszinierende Makro-Kameratechnologie und CGI-Techniken eine dramatische Bildsprache und Dramaturgie, die ganz neue Einblicke in die Welt der Bienen gibt, ohne dabei unwissenschaftlich zu werden. Erzählt wird uns diese spannende Geschichte von Anna Thalbach und ihrer Tochter Nellie. Willkommen in der großen Welt der kleinen Blütenstaubsammler!
Mit den Stimmen von Anna & Nellie Thalbach
Wir halten das Leben eines Insekts für kurz und unbedeutend. Was kann man schon in einem 6-wöchigen Insektenleben erleben? Und sind Bienenvölker nicht der Inbegriff des ‚Kollektivs’ – tausende tumbe Arbeitsbienen im Dienste einer Königin?
Bienenvölker sind jedoch nicht so homogen, wie wir glauben, sondern voller unterschiedlicher Individuen mit sehr verschiedenen Aufgaben, Fähigkeiten und sogar Vorlieben. Auch unter Bienen gibt es mutige, feige und – ja – faule Exemplare. Und jede einzelne Biene stellt sich den Herausforderungen ihres Lebens – Blumen finden, Hornissen bekämpfen und den geeigneten Ort zum Nestbau finden. Dabei zeigen sie außerordentliche Intelligenz und soziale Fähigkeiten: Bienen helfen sich gegenseitig bei Gefahren und fliegen am liebsten in den gleichen Teams hinaus in die Welt. Aber wehe sie werden vom Regen überrascht – ein einziger Regentropfen könnte tödlich sein…
In TAGEBUCH EINER BIENE folgen wir der abenteuerlichen Reise einer einzigen Biene von ihrer Geburt (bzw. dem Schlupf) bis hin zur Gründung eines neuen Bienenvolks. Drei Jahre Dreharbeiten mit der neuesten Makrokameratechnik und eine spezielle Nachbearbeitung ermöglichen eine einmalige Bildsprache, die ganz neue Einblicke in die Welt der Bienen erlaubt – ohne dabei unwissenschaftlich zu werden. Erzählt wird diese Geschichte von Anna Thalbach als „Winterbiene“ und ihrer Tochter Nellie, die den Part der „Sommerbiene“ übernimmt. Willkommen im großen Drama der kleinen Blütenstaubsammler!

House of Gucci (158 Min – FSK: 12J.)

Jahrzehnte umspannendes Drama um Intrigen, Luxus und Dekadenz innerhalb der Familie hinter dem Modeimperium.
HOUSE OF GUCCI erzählt nach wahren Begebenheiten von einer Frau, die in das berühmte Modehaus einheiratet und für ihren Erfolg bereit ist, über Leichen zu gehen.
Meisterregisseur Ridley Scott präsentiert mit HOUSE OF GUCCI ein Kinoerlebnis der besonderen Art: eine hochkarätige Starbesetzung, ein auf wahren Ereignissen beruhendes Drama des ikonischen Modeimperiums und einen fesselnden Thriller über Familiengeheimnisse, Verrat und einen schockierenden Mord. Beginnend im Jahr 1970 folgt der Film den düsteren Geheimnissen und tödlichen Intrigen hinter den glamourösen Kulissen der berühmten Modedynastie. Im Mittelpunkt steht die vielschichtige Patrizia Reggiani (Lady Gaga), die Maurizio Gucci (Adam Driver) heiratet, einen der Erben des ikonischen Modehauses. Immer wieder konkurriert sie mit den Schlüsselfiguren des Familienunternehmens um Kontrolle und Macht, unter anderem mit ihrem Ehemann, dessen geschäftstüchtigem Onkel Aldo (Al Pacino), seinem risikofreudigen Cousin Paolo (Jared Leto) sowie seinem traditionsbewussten Vater Rodolfo (Jeremy Irons).

Respect (145 Min – FSK: ab 12J.)

Aufwändige Filmbiographie über Leben und Schaffen der legendären Soul-Sängerin Aretha Franklin.

Das Aretha-Franklin Biopic „Respect“ spürt dem Leben und der Musik der Queen of Soul mit einem fantastisch besetzten Allstar-Cast nach: In der Hauptrolle wagt sich die Oscar-Gewinnerin Jennifer Hudson („Dreamgirls“) an die Darstellung von Aretha Franklin. Ihren gestrengen Filmvater spielt Forest Whitaker, während Marlon Wayans, der in Deutschland eher durch Komödien und die „Scary Movie“-Filme bekannt ist, in der Rolle ihres ersten Ehemanns glänzt. Der Film beginnt mit Arethas Kindheit und der christlichen Prägung durch ihren Vater C. L. Franklin, der Prediger in der Southern Baptist Church ist. Der nimmt sie schon in jungen Jahren nach der Entdeckung ihres Gott gegebenen Talents als Gospelsängerin mit auf Tour durch die unterschiedlichen Gemeinden. Hier ist auch schon der duale Kern des mehr als zweistündigen, sehr aufwändigen Biopics offen gelegt: Einerseits die unfassbar beseelte Stimme der Aretha Franklin, der Regisseurin Liesl Tommy klugerweise sehr viel Platz in lang ausgespielten Musikmomenten in Studios und auf der Bühne gewährt. Auf der anderen Seite der von Whitaker intensiv gespielte Patriarch, der nicht nur Arethas Kindheit, sondern auch ihren Blick auf die späteren Männer in ihrem Leben prägt.

Dem furiosen und packenden Findungsprozess ihres Musikstils sind die unzähligen toxischen und schon früh beginnenden Beziehungen – Franklin war das erste Mal mit zwölf Jahren schwanger – gegenüber gestellt, von denen Wayans als zur Gewalt neigender Ehemann Ted White sicherlich die einprägsamste Rolle hat. Vielleicht bedingen sich auch Aretha Franklins Hymnen wie der titelgebende Song oder („You Make Me Feel Like) A Natural Woman“ und ihre leidvollen Erfahrungen, weil es nicht bloß phänomenal gesungene, sondern auch tief empfundene und durchlittene Songs sind, die ebenso für die schwarze Bürgerrechtsbewegung eine wichtige Rolle in den USA spielten. Umso interessanter sind die wenigen Szenen zwischen Franklin und Martin Luther King Jr. (Gilbert Glenn Brown), die gemeinsam spazieren gehen und über die Zeit reflektieren.

Relativ spät im Film trifft Aretha Franklin auf einen weiblichen Fan in der Hotel-Lobby, der sich als die Regisseurin Liesl Tommy in einem winzigen Cameo herausstellt. Da sagt Tommy zur Film-Franklin bedankend, dass diese mit ihren Songs so viel für die Frauen dieses Planeten an Emotionen ausgedrückt habe. Genau mit diesem Gestus hat die Regisseurin mit südafrikanischen Wurzeln, die ihren Durchbruch am Broadway mit dem Stück „Eclipsed“ feierte, in dem Lupita Nyong’o die Hauptrolle spielte und das einen Tony-Award gewann, „Respect“ inszeniert. Jennifer Hudsons Performance ist voller Ehrfurcht und Hingabe und nähert sich dem überlebensgroßen musikalischen Vorbild am stärksten, wenn sie singt. Deshalb sind wohl jene Momente mit die schönsten und spannendsten, in denen Franklin nach diversen nicht sonderlich erfolgreichen Alben im Jahr 1967 mit ihrem neuen Produzenten Jerry Wexler (Marc Maron) nach Muscle Shoals in Alabama fährt, um mit einem Haufen weißer „Hillbilly“Künstler ihren Groove zu finden. Wie überhaupt in „Respect“ immer dann die einprägsamsten Szenen zu sehen sind, wenn Franklin zusammen mit anderen Künstlern an Songs arbeitet, den perfekten Ton trifft und die Szenerie im kreativen Prozess zu schweben beginnt.

Encanto (110 Min – FSK: ab 0J.)

60. Animationsfilm aus dem Haus Disney über eine magische Familie, die nur durch ein Mädchen ohne Zauberkräfte gerettet werden kann.

Eine staunenswerte Welt voll Zauber und Wunder verspricht nicht nur der Titel des 60. abendfüllenden Animationsfilm aus dem Hause Disney. Auch der Film selbst macht das gleich in den ersten Szenen deutlich. Sie wirken ein bisschen so, als würde zugleich die große Leinwand selbst zum geneigten Zuschauer sprechen, ein Glaubensbekenntnis für die Magie des Geschichtenerzählens. In Bildern wohlgemerkt, die ihre Wirkung nur dann richtig entfalten können, wenn sie in einem Kinosaal projiziert werden. Der erste Film von Byron Howard seit seinem Milliardenerfolg „Zootopia“, der auch schon von Clark Spencer produziert wurde, ist entsprechend ein visuelles Fest, in Farben, die so kräftig sind wie in noch keinem Disneyfilm davor, mit einer knalligen Tiefenwirkung, die man fast schon als psychedelisch bezeichnen könnte. Bewusstseinserweiternd also, im besten Wortsinne: Wie „Zootopia“ erzählt auch „Encanto“ von einer Utopie, geht dabei aber noch weiter: In dieser Geschichte gibt es keinen Bösewicht. Der Gegner befindet sich in den Figuren selbst, wie sich im Lauf der Handlung ergeben wird – und nur sie selbst haben es in der Hand, ihn zu überwinden. Eine Frage des Willens.

Im Mittelpunkt steckt Mirabel, eine Disney-Heldin, die nicht nur aus dem Rahmen fällt, weil sie unter ihrem schier unbezähmbar scheinenden schwarzen Lockenschopf eine Brille trägt, sondern weil sie die einzige in ihrer Familie in einem kolumbianischen Idyll ist, die keine außergewöhnlichen Kräfte besitzt. Alle anderen sind auf ihre Weise gesegnet mit Superkräften, wie eine Art folkloristische Familie Incredible. Eine Tante trägt immer sich zusammenbrauende Wolken über ihrem Kopf, ein Cousin kann nach Belieben andere Identitäten annehmen. Mirabel ist das schwarze Schaf oder wird zumindest so von der matriarchalischen Großmutter behandelt, bis sie entdeckt, dass nur ihr es gelingen kann, die heimische Gemeinde vor dem Untergang zu retten. Wie sich herausstellt, sind die Fähigkeiten der anderen Familienmitglieder immer nur Ausdruck gewisser Defizite, während Mirabel als einzige den Kopf so gerade aufsitzen hat, um die Familie wieder zu vereinen.

Begleitet wird dieses Musical mit seinem Überfluss an Einfällen und Ideen von der Musik des allgegenwärtigen Lin-Manuel Miranda, den Disney nach seinen Beiträgen zu „Vaiana“ abermals an Bord geholt hat: Die einprägsamen Songs bilden eine wunderbare Kulisse für Mirabel, diese modernste aller Disney-Heldinnen in direkter Ahnenlinie zurück zu „Arielle, die Meerjungfrau“, um ihre Familie, und mit ihr das Publikum, zutiefst zu bewegen.

Die Schule der magischen Tiere (93 Min – FSK: ab 0J.)

Ida muss umziehen. Weg von ihrem Zuhause, ihrer Schule und vor allem: Weg von ihren Freunden. In der neuen Klasse tut sie sich schwer. Eines Tages verkündet ihre Klassenlehrerin Miss Cornfield, dass demnächst jedes Kind in der Klasse ein magisches Tier als Begleiter bekommt. Ausgerechnet die beiden Außenseiter Ida und Benni erhalten als erste ihre neuen Gefährten, die Freunde fürs Leben werden sollen. Ida wird der Fuchs Rabbat an die Seite gestellt, Benni die Schildkröte Henrietta. Die magischen Tiere können nicht nur sprechen, sie haben alle auch einen ganz eigenen Charakter. Während Henrietta zwar etwas langsam, aber dafür fast 200 Jahre alt und sehr weise ist, ist Rabbat ebenso pfiffig wie gewitzt. Durch Rabbat wird Ida plötzlich zum Klassenstar und jeder möchte mit ihr befreundet sein. Benni bleibt ein Außenseiter. Doch wenigstens kann er mit Henrietta Skateboard fahren und seine Leidenschaft für Piraten teilen. In der Schule gibt es noch andere Aufregung: Immer wieder verschwinden Gegenstände, ein Schuldieb treibt sein Unwesen! Wilde Verdächtigungen zirkulieren und die spannende Suche nach dem Täter beginnt.

Sympathisches Schulabenteuer für die ganze Familie…! Nach der erfolgreichen Kinderbuchreihe von Margit Auer.

Ron läuft schief (107 Min – FSK: ab 6J.)

Was könnte bei einem Abenteuer mit deinem besten Freund schon schief gehen?!? Wahre Freunde sind unersetzlich!

Barney ist gerade, was soziale Kontakte anbelangt, ein etwas unbeholfener Teenager. Um so mehr freut er sich über seinen neuen, sprechenden, laufenden besten Freund Ron, ein vorkonfigurierter Roboter, der stets „online“ ist. Ron verfügt über herrliche Fehlfunktionen, die die beiden in Zeiten von Social Media auf eine actiongeladene Reise schicken, auf der der Schüler und sein Roboter mit den wunderbaren Wirrungen wahrer Freundschaft zurechtkommen müssen.

Eine witzige und spannende Unterhaltung für die ganze Familie…!

Harry Potter und der Stein der Weisen (152 Min – FSK: ab 6J.)

20 Jahre Magie…
Wir feiern Harry Potter…
Exklusiv wieder auf der großen Capitol Kino Leinwand…

An seinem elften Geburtstag erfährt Harry Potter, dass seine Eltern Magier waren und vom bösen Lord Voldemort ermordet wurden, als er noch ein Baby war. Seitdem fristet er bei den Dursleys, der Familie seiner Tante, ein trostloses Dasein. Er haust in einem Schrank unter der Treppe und wird von der ganzen Familie gepiesackt. Harrys Schicksal wendet sich, als er eine Einladung erhält, die berühmte Zaubererschule Hogwarts zu besuchen. In Ron und Hermine findet er gute Freunde, mit denen er sogleich lebensgefährliche Abenteuer zu bestehen hat…

Regisseur Chris Columbus und sein exzellentes Team haben die Magie des Joanne-K.-Rowling-Bestsellers wunderbar erfasst und bebildert. Ob Hogwarts-Express, der vom Bahnsteig 9 3/4 abfährt, oder die Schul-Aula mit ihrer Zauberdecke – schwebende Kerzen inklusive -, die Bilder im Kopf des Lesers decken sich (beinahe) mit denen auf der Leinwand. Highlights dieser Adaption stellen der finale Schachkampf mit lebenden Figuren und das furiose Quidditch-Match dar. Bereits im Kino sensationell erfolgreich.

Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /var/www/vhosts/s16845629.onlinehome-server.info/capitol-lohhof.de/wp/wp-content/plugins/responsive-video-light/responsive-video-light.php on line 181 [OH DEAR: responsive_youtube has some malformed syntax.]

Kinogutscheine – Das schöne Geschenk aus dem CAPITOL!

Die CAPITOL Kinogutscheine gibt es bei uns an der Kasse…

  • zu jedem beliebigen Wert erhältlich…

  • einlösbar gegen Kinotickets, Zuschläge, Getränke und Snacks…

  • das perfekte Geschenk…

Das Capitol: Das Programmkino in Unterschleißheim – Lohhof

Spider-Man: No Way Home (149 Min – FSK: ab 12J.)
Jetzt NEU bei uns...! *Auch Engl.OmU*
À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen (113 Min – FSK: an 0J.)
Jetzt NEU bei uns...! * In Planung auch Franz.OmU *
DokFilm – Special: Unser Boden, unser Erbe (82 Min – FSK: ab 0J.)
Exklusiv am Mo., 31.01.2022 bei uns im DokFilm - Programm...!
Spencer (117 Min – FSK: ab 12J.)
Jetzt weiter bei uns
West Side Story (157 Min – FSK: ab 12J.)
Jetzt weiter und exklusiv!
Tagebuch einer Biene (92 Min – FSK: ab 0J.)
Jetzt weiter bei uns für die ganze Familie!
House of Gucci (158 Min – FSK: 12J.)
Jetzt bei uns
Respect (145 Min – FSK: ab 12J.)
Jetzt weiter bei uns
Encanto (110 Min – FSK: ab 0J.)
Jetzt bei uns für die ganze Familie...
Die Schule der magischen Tiere (93 Min – FSK: ab 0J.)
Jetzt wieder bei uns im Kinderkino...!
Ron läuft schief (107 Min – FSK: ab 6J.)
Jetzt auf Anfrage verfügbar...
Harry Potter und der Stein der Weisen (152 Min – FSK: ab 6J.)
Jetzt auf Anfrage verfügbar...
Kinogutscheine – Das schöne Geschenk aus dem CAPITOL!
Kinogutscheine - Das schöne Geschenk aus dem CAPITOL!
Das Capitol: Das Programmkino in  Unterschleißheim – Lohhof
Capitol: Das Programmkino...!