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Enkel für Anfänger (102 Min – FSK: vsl. ab 6J.)

5. Januar 2020 |

Auf Nordic Walking und Senioren-Kurse an der Uni haben die Rentner Karin, Gerhard und Philippa keine Lust. Und mit Kindern und Enkeln hatten Karin und Gerhard bislang auch so gar nichts am Hut. Deshalb verhilft Philippa, die als Paten-Oma von Leonie das Leben voll auskostet, den beiden zur unverhofften Großelternschaft. Im Handumdrehen haben sie zwei „lebhafte“ Paten-Enkel zu versorgen, eine riesige Hüpfburg im Garten stehen und Lego-Steine an den Füßen kleben. Drei nicht mehr ganz blutjunge Anfänger treffen auf Familienwahnsinn für Fortgeschrittene: hyperaktive Patchwork-Geschwister, stirnrunzelnde Helikoptereltern und alleinerziehende Mütter mit ihren Tinder-Profilen inklusive…

Ruhestand? Noch lange nicht!

In ENKEL FÜR ANFÄNGER finden drei Rentner als „Leihoma“ und „Leihopa“ ihre neue Bestimmung und starten damit unverhofft in die turbulenteste und erfüllteste Zeit ihres Lebens. Regisseur Wolfgang Groos („Die Vampirschwestern“) stellt für seine hochpointierte Komödie ein unschlagbares Ensemble zusammen: Allen voran Maren Kroymann („Der Junge muss an die frische Luft“) – die am 1. Dezember in London mit dem begehrten Rose d’Or Award für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde –, Barbara Sukowa („Hannah Arendt“) und Heiner Lauterbach („Willkommen bei den Hartmanns“, „Wir sind die Neuen“) mit höchster Treffsicherheit an der Seniorenfront. Das Trio Infernale muss es mit ebenso rhetorisch versierten Gegenspielern aus den Kategorien spießig, pubertär und rotzfrech aufnehmen – verkörpert u.a. von Günther Maria Halmer („Der Polizist und das Mädchen“), Dominic Raacke („Südstadt“), Lavinia Wilson („Deutschland 86“), Palina Rojinski („Willkommen bei den Hartmanns“), Paula Kalenberg („Kokowääh 2“), Tim Oliver Schultz („Club der roten Bänder“), Julius Weckauf („Der Junge muss an die frische Luft“) und Maya Lauterbach („Tannbach – Schicksal eines Dorfes“).